Je n’avais que le néant (All I Had Was Nothingness)

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Januar 2026
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Dokumentarfilm von Guillaume Ribot und Gespräch mit dem Regisseur im Rahmen der Ausstellung Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen

Zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar zeigt das JMB den Dokumentarfilm Je n’avais que le néant (2025) von Guillaume Ribot begleitend zur Ausstellung Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen.

 

Lanzmann verbrachte zwölf Jahre mit der Produktion von Shoah (1985), einem bahnbrechenden Werk, das einen grundlegend neuen Ansatz zur Darstellung des Holocaust im Kino fand. Vier Jahrzehnte später taucht der Filmemacher Guillaume Ribot in über 220 Stunden unveröffentlichtes Filmmaterial von Shoah ein. Im Bestreben, die Realität des Holocausts zu erfassen, führte Lanzmann Interviews mit Opfern, Zeug*innen und Täter*innen aus aller Welt. Er begab sich auf eine beispiellose Reise, die – Zweifel, Rückschläge und falsche Fährten eingeschlossen – in einem Meilenstein der Filmgeschichte resultierte. Ribot verwendet ausschließlich Lanzmanns eigene Worte, Auszüge aus dessen Memoiren und bislang nicht gezeigte Ausschnitte des Materials, um eines der Meisterwerke des Kinos und das unermüdliche Streben des Regisseurs, das Unerzählte zu erzählen, zu würdigen.

 

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur Guillaume Ribot und Christoph Hesse vom Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung statt (auf Französisch und Deutsch).

 

Mit freundlicher Genehmigung von MK2films.

 

In Kooperation mit der Französischen Botschaft in Deutschland