Jüdinnen und Juden, Deutschland und Israel am Internationalen Museumstag

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Mai 2025
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Ermäßigungshinweise

Öffentliche Führung (90 Minuten)

Die Grün­dung Israels 1948 bedeu­tete einen Ein­schnitt für Jüdinnen und Juden in aller Welt. Gerade die jüdische Gemein­schaft in Deutsch­land fühlte sich dem neuen Staat tief verbun­den. Vor diesem Hinter­grund widmet sich ein Raum in der Dauer­ausstel­lung der Beziehungs­geschichte zwischen Deutsch­land und Israel und der Bedeu­tung dieser Bezie­hung für alle in Deutsch­land leben­den Jüdinnen und Juden.

Die Heraus­forde­rungen dieser Dreiecks­konstel­lation – als Jüdin und Jude in Deutsch­land in das Schick­sal zweier Staa­ten und ihrer zu­tiefst belas­teten Bezie­hung verwickelt zu sein – treten in der Folge des 7. Okto­bers 2023 wieder ver­stärkt zum Vor­schein. 

In diesem Kon­text folgt die Füh­rung durch die Dauer­ausstel­lung zwei Ent­wicklungs­linien: dem Prinzip von Heilig­keit im dias­porischen Juden­tum, welches durch eine Gleich­zeitig­keit von Nähe und Distanz zum Land Israel bestimmt ist, und der Ent­stehung des Zionis­mus als jüdische National­bewegung im 19. und frühen 20. Jahr­hundert ange­sichts des moder­nen Rassen­anti­semi­tismus. Die Füh­rung schließt mit einem Besuch von Scha­lechet: Der israe­lische Künstler Menashe Kadish­man wid­mete seine begeh­bare Skulp­tur aus über 10.000 Stahl-Gesich­tern allen unschul­digen Opfern von Krieg und Ge­walt.