Klang- und Tastführung für blinde und sehende Besucher*innen durch die Dauerausstellung
Wie klingt Judentum? Jüdische Popmusik und synagogaler Gesang stimmen die Teilnehmenden ein. In der Gruppe wird diskutiert, was jüdische Musik ausmacht. Der Rundgang durch die Dauerausstellung thematisiert Religion und Rituale anhand unterschiedlicher Sinneseindrücke. Die Besucher*innen ertasten oder riechen Objekte und hören Klangstationen, die sie die vielstimmige jüdische Kultur und Religion erfahren lassen: Welche Formen haben hebräische Buchstaben? Wie sind Synagogen aufgebaut und welcher Duft verströmt am Schabbat? Die Teilnehmenden lernen verschiedene Traditionen und religiöse Auslegungen innerhalb des Judentums kennen und machen sich mit den Speisevorschriften vertraut.
Die Interaktionen mit der Ausstellung ermöglichen individuelle Erfahrungen und bieten Raum für Gespräche in der Gruppe.
Blinde und/oder Sehbehinderte buchen bitte gegebenenfalls ein zusätzliches kostenfreies Ticket für eine sehende Begleitperson.